Mittwoch, 7. Juni 2017

Iran Teil III von Esfahan zur turkmenischen Grenze

In Esfahan habe ich mein Visum ohne Probleme verlängern können. Nun hatte ich noch genügend Zeit die Visa für Turkmenistan und Uzbekistan in Teheran zu beantragen. Für das Uzbekistanvisum habe ich ein LOI über Caravanistan beantragt. Da das Ganze ca. 10 Tage dauert konnte ich in aller Ruhe nach Teheran fahren.
In Esfahan lernte ich eine junge Frau kennen die sehr gut Deutsch spricht. Sie hat mich in Esfahan begleitet und ich verbrachte einige Stunden im Kreise ihrer Familie. Diese Familie hat sich sehr liebevoll um mich gekümmert und mir die sehr schmackhafte iranische Küche näher gebracht.
Fam. Sultani und Freunde

die Frauen der Familie Sultani, die Herren im Hintergrund sind Freunde



Auf dem Weg dorthin besuchte ich die Städte Kashan und Qom. Qom wird von den Iranern als "City of Mullhas" bezeichnet. Hier befindet sich eine der wichtigsten Pilgerstätten der Muslime.
Von Qom bis Teheran fuhr ich auf der "alten Road". Diese wird fast ausschließlich von LKW´s benutzt. Das machte das Radeln nicht gerade angenehm, fuhren sie doch sehr, sehr zahlreich an mir vorbei. Und an Anstiegen bekam ich dann die volle Rußdröhnung.
Moschee von Murcheh Khort
Gewitter in Murcheh Khort
In Teheran wohnte ich bei Davood und Zahra, die ich einige Wochen vorher kennenlernte. Auch hier lernte ich im Laufe der Tage die Familien kennen.
In Teheran holte ich mein Visum für Usbekistan ab und ging mit den farbigen Kopien des Visas zur Botschaft von Turmenistan und beantragte dort das turkmenische Visum. Die Wartezeit beträgt in der Regel 7-14 Tage. Aber es kann auch schon mal 5 Wochen dauern.Wie z.B. bei Lukas aus Freiburg, mit dem ich ab der Grenze zusammen fahren werde.
Milad Tower in Teheran

in der Nähe der Metrostation "Tajrish"
Metrostation












Mein weiterer Weg führt mich über die "Chalus Road" über die Berge ans Kaspische Meer und von dort weiter Richtung Osten nach Mashhad, der zweitgrößten Stadt Irans.
Die Chalus Rd. zählt zu den schönsten Straßen des Landes. Sie führt über das Alborz Gebirge zum fruchtbaren Nordteil Irans, ans Kaspische Meer.
In Chalus angekommen wurde ich von einer lustigen Herrenrunde in Empfang genommen und wir verbrachten einen lustigen Abend bei BBQ und Getränken.
Pensionäre von Iran Air


an der Chalus Rd.
























Nach Wochen durch größtenteils wüstenartige Landschaft war die Fahrt am Kaspischen Meer entlang ein Genuss. Auch wenn vom Meer nicht viel zu sehen war. Konnte ich zu meiner Rechten immer die bewaldeten Hänge des Gebirges sehen.
Die letzten Kilometer von Bojnurd nach Mashhad legte ich mit dem Bus zurück. In Mashhad wohnte ich im Hotel Pooya.... kostenfrei!!! Hierhin wurde ich eingeladen von Mehri, die ich ebenfalls einige Wochen vorher kennenlernte.
Mein Visum für Turkmenistan konnte ich am 31.05. im Consulat in Mashhad abholen. Und am 01.06. begann der letzte Teil der Reise mit der Zugfahrt von Mashhad zur Grenzstadt Sarakhs.



Ich verlasse den Iran schweren Herzens. Die 6 Wochen waren ein sehr schönes und beeindruckendes Erlebnis. Die Menschen sind absolut gastfreundlich und hilfsbereit. Und sie waren es, die den Teil meiner Reise so unvergesslich machen. Dieses Land und seine Menschen haben mir ein Bild geliefert, das mit dem vorurteilsbelastetem Bild nichts zu tun hat. Und sehr viele Iraner haben mich und auch andere Reisende gebeten, zu Hause zu erzählen, wie schön es hier ist und wie liebenswert und freundlich die Menschen sind. Ich werde sicherlich noch einmal diese Land bereisen. 
Bilder

Kommentare:

  1. hiiii
    its mohammad from bandare gaz city (golestan province).
    it has been our pleasure to be your host and i hope meet you again. take care

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    1. Hi mohammad, its very nice to hear from you. It was a nice evening with you, your brother and Rouzbeh.
      Thank you for reading my blog.

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    2. your welcome.also we had a great time with you.
      wish you the best dear holy

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